KVWL kündigt schon jetzt lange Wartezeiten bei der Impf-Hotline an

KVWL kündigt schon jetzt lange Wartezeiten bei der Impf-Hotline an
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Trotzt reduzierter Lieferkapazitäten von Impfstoffhersteller BioNTech wird die Terminvergabe für alle Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre bam kommenden Montag (25. Januar, 8 Uhr) beginnen. Das stellte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe jetzt noch mal klar. Allerdings rechnet man dort von Beginn an mit Problemen und teilweise lange Wartezeiten. Denn: “Mehr als 1.000 zusätzliche Mitarbeiter werden sich um die Telefonie kümmern, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass aktuell nur begrenzt Impfstoff zur Verfügung steht – und damit auch nur eine begrenzte Zahl von Terminen. Es wird nicht glatt laufen können, das ist uns bewusst“, meint Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender KVWL, die Situation.

Wer geimpft werden möchte, muss impfberechtigt sein. In der ersten Phase sind dies Personen, die 80 Jahre oder älter sind. Alle Impfberechtigten haben ein Anschreiben erhalten. Alle weiteren Impfberechtigten werden zum gegebenen Zeitpunkt informiert.
Eine Impfung ist nur mit Termin möglich. Die Terminvergabe erfolgt in Nordrhein-Westfalen ab 25. Januar, 8 Uhr, online unter www.116117.de <www.116117.de/>, in Nordrhein auch unter termin.corona-impfung.de <termin.corona-impfung.de/>.

Darüber hinaus werden auch unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 und unter 0800 116 117 01 (ausschließlich Nordrhein) und 0800 116 117 02 (ausschließlich Westfalen-Lippe) täglich zwischen 8 und 22 Uhr Termine vergeben. Am besten sollte man Stift und Papier bereithalten, um den Termin und gegebenenfalls weitere Informationen zu notieren. Die Terminvereinbarung können auch Angehörige oder Vertrauenspersonen übernehmen. Neben dem Termin für die Erstimpfung wird auch direkt ein weiteren Termin für die zweite Schutzimpfung vereinbart, um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten.

Im Impfzentrum wird zunächst die Impfberechtigung überprüft. Dies erfolgt bei den Senioren mittels Personalausweis oder Reisepass. Neben dem Ausweis sollten Bürger auch ihre elektronische Gesundheitskarte (Krankenkassenkarte) und ihren Impfpass mitbringen, in Nordrhein zudem die zuvor versandten Impfdokumente. Außerdem sollten sie unbedingt einen Mund-Nasen-Schutz tragen, denn auch im Impfzentrum gelten die allgemeinen Hygienevorschriften während der Corona-Pandemie.

Bevor es mit der Impfung losgeht, erhalten die Impfwilligen die Möglichkeit, sich noch einmal ausführlich über die Impfung zu informieren und sich von einem Arzt beraten zu lassen. Die Impfung wird dann von einem Arzt oder medizinisch geschultem Personal durchgeführt. Anschließend wird empfohlen, noch ca. 30 Minuten zur Nachbeobachtung im Impfzentrum zu verbleiben. Jeder Geimpfte erhält eine Impfbescheinigung. Auf Wunsch ist zusätzlich auch ein Eintrag in den Impfpass möglich.

Die zweite Schutzimpfung – aktuell ausschließlich mit dem BioNTech-Impfstoff – erfolgt nach ca. drei Wochen und ist notwendig, damit der Impfstoff seine volle Wirksamkeit erhält. Sie findet ebenfalls im Impfzentrum statt und läuft genau wie die erste Impfung ab.

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