Made in Bocholt baut mit Hilfe von pipeline seine Smartphone-Präsenz um

Made in Bocholt baut seine Smartphone-Präsenz komplett um. Dabei arbeitet die Redaktion eng mit den Gründern von pipeline zusammen. Von denen stammen mit Mathis Schülingkamp und Tom Terodde zwei aus Bocholt. Gemeinsam mit Lukas Zischke haben sie eine mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte App entwickelt, die wie ein persönliches Magazin funktioniert. Pipeline schlägt eine digitale Brücke zu Themen-Blogs, Onlinemärkten und regionalen Nachrichtenportalen. Made in Bocholt ist dabei der erste Inhalte-Partner mit einer eigenständigen Layout-Version.

„Die größten Probleme, mit denen Menschen beim Medienkonsum heute konfrontiert werden, sind Intransparenz und minderwertige Inhalte in Form von Hass und Fakes. Jeder kann alle möglichen Arten von Inhalten posten, und soziale Netzwerke tun sich schwer, Richtlinien zu implementieren“, meint Tom Terodde. Genau hier setzt pipeline an. Der Nutzer kann seine Interessen hinterlegen. Das von künstlicher Intelligenz gestützte System liefert ihm die dazu passenden Inhalte und vernetzt den User gleichzeitig mit anderen.

Parallel funktioniert die App wie ein lokaler Onlinemarktplatz. Webshopbetreiber aus Bocholt können sich schnell und einfach ohne Programmieraufwand einklinken. Schnittstellen unterstützen alle gängigen Shopsysteme. Die Produkte und Artikel können über die App gefunden und dann mit Hilfe einer Weiterleitung direkt beim örtlichen Händler oder Produzenten gekauft werden.

Mathis Schülingkamp und MiB-Gründer Berthold Blesenkemper hatten so etwas mit Bocholt.shop vor Jahren schon einmal aufgebaut. „Das ging so lange gut, wie die Plattform mit den Nachrichten gekoppelt war und von deren Reichweite und dem redaktionellen Umfeld profitierte. Erst als wir Bocholt.shop dann herausgelöst selbstständig betrieben haben, brach das Interesse zusammen“, schildert Berthold Blesenkemper. Das ließ ihn zu der Gewissheit gelangen, dass reine Verkaufsplattformen auf lokaler Ebene nicht funktionieren. „Auf dem heimischen Wochenmarkt geht man ja schließlich auch nicht nur wegen der frischen Produkte. Da geht es vielfach auch darum, Neues zu erfahren, zu kommunizieren, Menschen zu treffen und zu sehen oder gesehen zu werden“, so Blesenkemper.

Schwerpunkt der App werden deshalb nach wie vor aktuelle Nachrichten aus der Heimat bleiben. Zusätzlich werden interessante Themen-Blogs aus dem bundesweiten System von pipeline eingespielt. Im Januar 2022 soll es losgehen. „Den genauen Termin können wir noch nicht sagen, da wir momentan speziell für Bocholt noch einige Dinge entwickeln“, erklärt Mathis Schülingkamp.

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