„Radfahren nach Zahlen“ – Planung von Routen vorab via Internet möglich



An vielen Stellen im Radverkehrsnetz sind die „Knotenpunkthüte“, Einschübe und Übersichtstafeln schon zu sehen: „In der Tat, es geht voran mit der Einrichtung des Fahrrad-Knotenpunktnetzes im Kreis Borken“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker, der selbst gerne mit seiner Familie Radtouren durchs schöne Westmünsterland unternimmt. „Wir sind zuversichtlich, dass die beauftragte Firma die Ausschilderung zu Beginn der Sommerferien abschließen kann“, betont er. In Bocholt, Borken, Heek, Isselburg, Legden, Raesfeld, Rhede, Stadtlohn, Südlohn und Velen kann das neue touristische System schon genutzt werden. In Gronau und Vreden laufen aktuell die Arbeiten. Dann folgen noch Ahaus, Gescher, Heiden, Reken und Schöppingen und – sofern erforderlich – können noch einzelne Nachbesserungen im System vorgenommen werden..
Wer seine „Radfahren nach Zahlen“-Tour vorab planen möchte, kann das mithilfe einer webbasierten Karte des Kreises Borken via Internet unter kreis-borken.de/knotenpunkte tun – oder mit der Radwanderkarte des Bielefelder Verlages BVA.

Diese Karte ist für 8,95 Euro u. a. bei den örtlichen Tourist-Infos erhältlich. Dort bekommen Interessierte auch kostenfreie Lenkeranhänger aus Papier, auf denen die abzufahrende Nummernfolge notiert werden kann. Wer online oder App-basiert Routing-Funktionen nutzen will, kann beispielsweise in Kürze den Radroutenplaner NRW oder für die grenznahen Bereiche die niederländische „Fietsknoop“-App nutzen. Der Tourenplaner Münsterland des Münsterland e.V. wird aktuell grundlegend überarbeitet und steht ab Herbst inklusive Knotenpunkt-Routenplanung zur Verfügung.
Übrigens: Im Frühjahr 2022 wird das Knotenpunkt im gesamten Münsterland eingerichtet sein.

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