„Auf ein Bier mit…“ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kommt nach Bocholt. Am 22. März wird er auf Einladung der Jungen Union (JU) Bocholt ab 20 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung erwartet.„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jens Spahn einen der wichtigsten und vielversprechendsten deutschen Politiker in Bocholt empfangen dürfen. Nach Stadtbaurat Daniel Zöhler, Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, Landrat Dr. Kai Zwicker und dem Europaabgeordneten Dr. Markus Pieper ist der Bundesgesundheitsminister bereits der fünfte spannende Gast, der den Weg auf ein Bier nach Bocholt findet“, freut sich der JU-Vorsitzende Lukas Behrendt.Mit der öffentlichen Veranstaltungsreihe „Auf ein Bier mit…“ möchte die Junge Union Bocholt politisch interessierten Jugendlichen die Möglichkeit bieten, mit regionalen Entscheidungsträgern sowie Spitzenpolitikern ins Gespräch zu kommen und mit ihnen über eine positive Zukunft zu diskutieren. Jens Spahn MdB wird der erste Bundesminister sein, den die JU Bocholt begrüßen darf. Weitere Informationen zu der Veranstaltung mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gibt die Junge Union rechtzeitig bekannt. […]

Bernhard van Wahsen 40 Jahre bei der Stadtverwaltung beschäftigt

Bocholt (PID). Bernhard van Wahsen sorgt dafür, dass die Grünflächen in Bocholt fachmännisch gehegt und gepflegt werden und stets tipptopp aussehen. Jetzt feiert der 61-jährige sein 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst.Van Wahsen fing bei der städtischen Müllabfuhr an, wechselte aber nach ein paar Jahren zum Grünflächenamt, wo er bis heute als Mitarbeiter des Entsorgungs- und Servicebetriebes (ESB) tätig ist. Er kann sämtliche Spezialfahrzeuge fahren. Besonders gerne fährt er “seinen” Kubota-Schlepper (“Außer Kubota kommt mir nix ins Haus!”). Auf diesem Schlepper ist van Wahsen täglich im Bocholter Westen zum Mähen und Säubern unterwegs. […]

Sattelschlepper mit Sommerreifen unterwegs

Kreis Borken (ots) – Seine Fahrt besser nicht angetreten hat der Fahrer eines Sattelschleppers am Mittwochabend: An seinem Fahrzeug war auch ein Sommerreifen aufgezogen. Das fiel Polizeibeamten auf, die den Sattelzug eigentlich bei einem Schwertransport begleiten sollten. Sie hatten das Fahrzeug vorher noch einmal in Augenschein genommen. Angesichts der winterlichen Straßenverhältnisse folgte der Fahrer der Einschätzung der Beamten und ging kein unnötiges Risiko ein: Er ließ den LKW stehen. […]

Engstelle auf Uhlandstraße

Bocholt (PID). Im Rahmen von Baumpflege- und Baumfällarbeiten wird die Uhlandstraße / Ecke Hochfeldstraße halbseitig gesperrt. Die Arbeiten finden ab 4. Februar 2019 statt und dauern rund zwei Tage. Das teilt die städtische Verkehrsabteilung mit.Die Geradeaus- und Rechtsabbiegerspur wird an dieser Stelle gesperrt. Der Verkehr wird über die Linksabbiegerspur in alle Richtungen geleitet. Einhergehend werden der Fuß- und Radweg gesperrt. Fußgänger werden an den Ampeln auf die andere Straßenseite geleitet, Radfahrer können sich im Zuge der Temporeduzierung auf 30 km/h in den fließenden Verkehr einordnen. […]

Vermittlungsstelle zählt sieben Adoptionen im vergangenen Jahr

Kreis Borken. Sieben Adoptionen konnte die Adoptionsvermittlungsstelle, die der Kreis Borken gemeinsam mit den Städten Ahaus, Borken und Gronau betreibt, im Jahr 2018 abwickeln. Bei sechs dieser Fälle wurden Kinder von Verwandten oder Stiefelternteilen adoptiert, bei einem Kind handelte es sich um die Adoption eines fremden Kindes. Im Jahr 2017 fanden insgesamt 13 Adoptionen statt.Aktuell liegen der Vermittlungsstelle Bewerbungen von neun Paaren vor, die Adoptiveltern werden wollen. Eine realistische Hoffnung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Borken und der Städte Ahaus, Borken und Gronau aber nur wenigen von ihnen machen. “Der Vielzahl der Bewerber, die sich eine Adoption wünschen, steht eine kleine Anzahl von Kindern gegenüber, die zur Adoption freigegeben werden”, erklärt Andrea Homann von der Vermittlungsstelle in Gescher. “Nur wenige Eltern, die ihr Kind nicht selbst versorgen können, sind bereit, in eine Adoption mit allen Konsequenzen einzuwilligen.” Eine Alternative für Paare, die einem Kind ein Zuhause bieten wollen, sei es deshalb, ein Pflegekind aufzunehmen, um das sie sich dann vorübergehend oder dauerhaft kümmern.Paare und Familien sollten sich mit den Voraussetzungen und Anforderungen bezüglich der Aufnahme eines Pflege- oder Adoptivkindes auseinandersetzen, betont Andrea Homann. Unterstützt und geschult werden sie hierbei durch die zuständigen Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstelle und der Pflegekinderdienste. Dabei werden die Besonderheiten eines Pflege- oder Adoptivkindes besprochen. Außerdem wird thematisiert, wie es gelingen kann, ein fremdes Kind in die eigene Familie zu integrieren. Zeigen sich die Bewerberpaare als geeignet, haben sie die Möglichkeit, ein Kind in ihre Familie aufzunehmen.Die Pflegekinderdienste suchen Paare und Familien, die ein Kind bei sich aufnehmen möchten. “Die Aufgabe ist eine besondere Herausforderung und bereichert den Alltag der Familien in vielfältiger Weise”, sagt Andrea Homann. Dank der Pflegeeltern haben viele Kinder die Chance, wieder Vertrauen in sich und ihr Umfeld zu gewinnen und sich gesund zu entwickeln.Nähere Informationen, auch zur Aufnahme eines Pflegekindes, gibt es bei der “Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle der Städte Ahaus, Borken, Gronau und des Kreises Borken” im Fachbereich Jugend und Familie der Kreisverwaltung Borken, Nebenstelle Gescher, unter Tel. 02542/9567-24 sowie bei den Jugendämtern der Städte Ahaus, Borken und Gronau. […]

Zahl der Arbeitslosen im Januar kreisweit gestiegen

Kreis Borken. Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken hat sich im Januar etwas erhöht. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für den Monat Januar 2019 insgesamt 4.479 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2018 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 297 Personen höher, gegenüber dem Vorjahresmonat hingegen um 133 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet liegt nun bei 2,1 Prozent und ist damit gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen.”Der moderate Anstieg der SGB-II-Arbeitslosen hat insbesondere damit zu tun, dass Flüchtlinge im SGB-II-Leistungsbezug nach dem Ende ihrer Integrationskurse jetzt verstärkt in die Arbeitslosenstatistik einmünden”, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Das Jahr 2019 beginne somit mit einem saisontypischen und witterungsbedingten Verlauf.”Der SGB II-Hilfebedarf ist gegenüber dem Vormonat ebenfalls saisonbedingt etwas angestiegen, allerdings liegt der Kreis Borken damit weiterhin auf einem niedrigen Niveau”, betont Dr. Zwicker. Im Vergleich zum Vorjahres-Januar sind es 31 Bedarfsgemeinschaften und 78 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Dezember nun – auch saisonbedingt –gestiegen und liegt derzeit bei 10.247 Personen (+ 78). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 15.305 Personen in 7.146 Bedarfsgemeinschaften Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 1.039 Personen und 511 Bedarfsgemeinschaften weniger als im Januar 2018.Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. […]

Viel Lärm um (fast) nichts!

So könnten die Tote-Winkel-Spiegel auch in Bocholt aussehen. Fotomontage: Bölting/BlesenkemperEine Glosse von Berthold BlesenkemperIn Holland kennt sie jeder. Tote-Winkel-Spiegel findet man dort an unzähligen Verkehrsampeln. In Münster werden sie dank eines Sponsorings demnächst ebenfalls an vielen Stellen montiert, um vor allem Radfahrer und Fußgänger vor abbiegenden Lkw zu schützen. „Gute Idee“, dachte sich die Stadtpartei und forderte Ähnliches auch für Bocholt. Doch die Politiker machten einmal mehr den Fehler, ihren Willen nicht klar zu formulieren. Sie verpackten ihn stattdessen in verklausulierte Höflichkeitsfloskeln wie „man möge doch verwaltungsseitig bitte prüfen ob möglicherweise eventuell doch oder auch nicht“.Es kam, was kommen musste. Der Fachbereich Verkehr im Rathaus, nach eigenem Bekunden kein großer Freund von solchen Spiegeln, erkannte keine große Dringlichkeit und machte zunächst keinerlei Anstalten, einer möglicherweise eventuell verwaltungsseitigen Prüfung nachzukommen. Er machte stattdessen den genialen Gegenvorschlag, die Stadtpartei könne doch ihrerseits selbst möglicherweise eventuell politikseitig ein paar Vorschläge machen, die man dann möglicherweise eventuell verwaltungsseitig bei Gelegenheit unter die Lupe zu nehmen bereit wäre. Also machte sich Michael Nyenhuis von der Stadtpartei politikseitig und persönlich auf den Weg und erarbeitete mit freundlicher Mithilfe der Polizei eine Liste möglicher Standorte. Diese Liste wiederum wurde möglicherweise eventuell verwaltungsseitig geprüft. Und das endete jetzt in einem bemerkenswerten Ergebnis. Im gesamten Stadtgebiet Bocholts gebe es exakt drei Kreuzungen, an denen solche Spiegel Sinn machen würden, meinte Fachbereichsleiter Reinhold Wilke im Ausschuss Planung und Bau. Dazu zählen die Kreuzungen Münsterstraße/Blücherstraße, Werther Straße/B473 und Uhlandstraße/Hochfeldstraße.Hier offenbart sich einmal mehr die Diskrepanz zwischen amtlicher Erfahrung und bürgerlicher Wahrnehmung. Die Westendkreuzung beispielsweise, an der es (gefühlt) regelmäßig zu so genannten Abbiegeunfällen mit Lkw und Radfahrern kommt, ist nicht spiegelwürdig. Andere Brennpunkte ebenso wenig. Das liegt vor allem auch daran, dass es dort oft nur zu so genannten „Beinaheunfällen“ kommt. Die aber werden möglicherweise eventuell verwaltungsseitig nicht registriert und sind folglich möglicherweise eventuell statistisch nicht relevant. Und so können wir heute alle beruhigt in der Gewissheit schlafen gehen, dass mit möglicherweise eventuell verwaltungsseitig großem Aufwand das möglicherweise eventuell politikseitig finanziell kassenschonendste Ergebnis erzielt wurde, welches zu einer möglicherweise eventuell verkehrsseitigen Verbesserung der virtuellen Sicherheitslage führen wird. Oder auch nicht. Viel Lärm um (fast) nichts! […]

Keine Fahrerlaubnis, Kennzeichen ungültig

Bocholt (ots) – Eine gültige Fahrerlaubnis konnte er nicht vorweisen – dafür fanden Polizeibeamte aber Drogen bei einem Motorrollerfahrer in Bocholt. Sie hatten den Stadtlohner gegen 02.05 Uhr auf der Benzstraße kontrolliert. Dabei stellte sich auch heraus, dass das Versicherungskennzeichen an dem Zweirad ungültig war und nicht zu diesem Fahrzeug gehörte. Gegen den 34-Jährigen lag darüber hinaus ein Haftbefehl vor. Die Beamten stellten den Roller sicher, brachten den Mann ins Polizeigewahrsam und fertigten eine Strafanzeige. […]

„Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ belief sich 2018 kreisweit auf fast 23 Millionen Euro

Kreis Borken. Im Dezember 2018 haben 3.867 Bürgerinnen und Bürger im Kreis finanzielle Unterstützung im Rahmen der “Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung” erhalten. Im Dezember 2017 waren es mit 3.899 nur wenige mehr. Diese Zahlen teilt jetzt Karin Ostendorff, Leiterin des Fachbereichs Soziales der Kreisverwaltung, mit. Die Grundsicherung soll den Bedarf für den Lebensunterhalt älterer oder dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen sicherstellen, wenn Einkommen und Vermögen dazu nicht ausreichen. Als “älter” gilt, wer die derzeit jährlich ansteigende Regelaltersgrenze überschritten hat. Die Regelaltersgrenze lag im Jahr 2018 bei 65 Jahren und sechs bis sieben Monaten.Wie Karin Ostendorff erläutert, habe der Anteil der Leistungsempfänger über der Altersgrenze mit 1.885 Personen im Dezember bei 49 Prozent gelegen. Hinzu kommen 1.982 Bürgerinnen und Bürger zwischen 18 Jahren und der Altersgrenze, denen es wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht mehr möglich ist, ihren Lebensunterhalt durch eigene Einkünfte beziehungsweise eigene Erwerbstätigkeit zu bestreiten. “Die Entscheidung, ob eine Person dauerhaft voll erwerbsgemindert ist, trifft allein die zuständige Rentenversicherung.”, sagt Ostendorff zur Zuordnung zu diesem Personenkreis.Die Ausgaben für die Grundsicherung beliefen sich insgesamt auf rund 22,9 Millionen Euro (2017: 22,4 Millionen Euro). Der Bund übernimmt seit 2014 die Aufwendungen in voller Höhe.Frauen und Männer unter der Altersgrenze, die vorübergehend erwerbsunfähig sind, bedürftig sind und keine anderen Leistungsansprüche haben, können “Hilfe zum Lebensunterhalt” beziehen. In 2018 erhielten 436 Personen solche laufenden Leistungen zusätzlich zum Lebensunterhalt. Im Vorjahr waren es im Dezember noch 486 Personen.”Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung” sowie die “Hilfe zum Lebensunterhalt” gelten als Sozialhilfe nach dem SGB XII in Abgrenzung zur Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II (“Hartz IV”). Alle drei Hilfearten dienen der Sicherung des Lebensunterhaltes; jede hilfebedürftige Person hat in Abhängigkeit von ihrem Alter und ihrer Erwerbsfähigkeit jeweils Anspruch auf genau eine dieser Hilfearten. […]

Heute kreisweit schon 15 Unfälle wegen Schnee und Eis

Kreis Borken (ots) – Schnee und Glätte haben zu zahlreichen Verkehrsunfällen im Kreis Borken geführt – in den allermeisten Fällen blieb es bei Blechschäden. Nach einer ersten Bilanz ereigneten sich zwischen Mittwoch, 18.00 Uhr, und Donnerstag, 07.30 Uhr, circa 15 Unfälle, die auf die winterlichen Witterungsverhältnisse zurückzuführen sind. Allein in Ahaus kam es zu vier glättebedingten Unfällen, in Gronau zu drei und in Heek und Raesfeld zu zwei. Weitere ereignete sich in Bocholt und Südlohn. In Gescher wurde eine Fußgängerin von einem Pkw erfasst, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Die 17-Jährige erlitt schwere Verletzungen. In den anderen Fällen stellte es keine Seltenheit dar, dass Autofahrer ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge auf glatter Fahrbahn die Kontrolle verloren und im Graben landeten. Die entstandenen Sachschäden liegen insgesamt im fünfstelligen Euro-Bereich. Die Polizei appelliert angesichts des anhaltend Winterwetters zu angepasster Fahrweise. […]

Verspätungen: StadtBus GmbH hebt Umstiegsgarantie am Bustreff auf

Aufgrund des Schneefalls gestern und in der Nacht, verbunden mit Glätte und einem sehr hohen Fahrgastaufkommen kommt es zu Verspätungen im Stadtbus-Verkehr: Heute, am Donnerstag, 31.01.2019, 07.30 Uhr läuft der Betrieb – es treten jedoch größere Verspätungen von bis zu 15 Minuten auf. Daher wird die Umstiegsgarantie am Bustreff zwischen den StadtBus-Linien nach 07.45 Uhr zunächst vorläufig aufgehoben. Sobald sich an der Situation etwas ändert, informieren wir hierüber auf unserer Internetseite www.stadtbusbocholt.de <www.stadtbusbocholt.de/>. Diese Angaben beziehen sich ausschließlich auf die Bocholter Stadtbusse-Informationen zu Linien anderer Unternehmen (Regionalbuslinien) kann die StadtBus GmbH nicht liefern. Informationen gibt es telefonisch auch unter 02871-219190 […]

Archäologen finden in Mussum 4500 Jahre altes Bronzebeil

Von Berthold BlesenkemperBezahlen oder auf den Ausbau der Industrieparks Mussum verzichten – vor diesen beiden Alternativen stand der Ausschuss für Planung und Bau gestern, als es um die Zusatzkosten in Höhe von einer Million Euro für archäologische Grabungen im Erweiterungsgebiet ging. Experten vermuten dort Bodendenkmäler. In ihrer Einschätzung bestätigt wurden sie bei Probegrabungen. Dabei fanden sie ein Bronzebeil aus der Zeit um 2500 vor Christus.Das Gebiet südlich der B67 ist die „Keimzelle Mussums“, wie Christoph Grünewald aus Müsnter erklärte. Der Hof Buschmann beispielsweise stamme nachweislich aus dem Jahr 1264. „Man muss davon ausgehen, dass es dort auch noch Vorgängerhöfe gegeben hat“, so der Archäologe weiter. Um den Aufwand für die Grabungen abschätzen zu können, haben die Fachleute mit einem Bagger insgesamt fünf Kilometer Furchen in den Boden gegraben. Dabei stießen sie auf eindeutige Hinweise auf Bebauung. Die sollen jetzt untersucht werden. Und das kostet viel Geld.Ob denn die veranschlagten eine Million Euro ausreichten, wollte ein Ausschussmitglied wissen. Exakt könne man das nicht vorhersagen, erklärte Grünewald. Aber man werde darauf achten, dass das nicht aus dem Ruder laufe. „Wir sind hier ja nicht die Elbphilharmonie oder die Gorch Fock“, witzelte er.Die Grabungen selbst sollen von einer Fachfirma ausgeführt werden. „Die archäologische Gruppe Bocholt in allen Ehren, aber das ist etwas für Profis“, so der Experte aus Münster. Wie lang die Arbeiten dauern, lässt sich ebenfalls nicht sagen. Nur so viel steht fest: Je mehr daran arbeiten, desto schneller wird es gehen, erklärte Stadtbaurat Daniel Zöhler. […]

Marcus Diekmann verstärkt ROSE-Geschäftsführung

BOCHOLT, 30. Januar 2019 – Marcus Diekmann (39) wird ab dem 1. Februar in der Doppelfunktion als Chief Commercial Officer (CCO) und Chief Digital Officer (CDO) beim Bocholter Fahrradhersteller ROSE Bikes einsteigen. Diekmann zählt zu den bekanntesten und bestvernetzten Experten im deutschen E-Commerce Markt und wird mit seinem Knowhow die Weiterentwicklung der Marke ROSE Bikes strategisch begleiten – online sowie offline.„Unsere bereits starke Position als vertikalisierte Omnichannel-Brand möchten wir konsequent weiter ausbauen. Bereits heute verfügen wir über einen Online-Umsatzanteil von über 75 Prozent. Zeitgleich verbuchen wir große Erfolge in der konsequenten Verschmelzung des On- und Offlinehandels. In den vergangenen Jahren entwickeln wir uns immer weiter zu einem agilen Unternehmen und stellen den Kunden in die Mitte unserer Aktivitäten. Diesen Prozess werden wir mit Marcus weiter nach vorne treiben, neue Absatzkanäle und Zielgruppen erschließen und so unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern. Er bringt große Erfahrungen im digitalen Geschäft mit, ist ein exzellenter, kaufmännischer Analyst, kreativer Stratege und versteht den digitalen Wandel. Zudem ist er hervorragend in der Branche vernetzt. Deshalb freut es uns sehr, dass Marcus die Unternehmensführung ab sofort verstärkt“, so Thorsten Heckrath-Rose, Geschäftsführer bei ROSE Bikes.„Ich verfolge die Marke ROSE Bikes bereits seit vielen Jahren und muss sagen, dass sie ein absoluter Vorreiter in puncto Vertikalisierung des digitalen Handels ist. Das Unternehmen ist sehr gut aufgestellt und jetzt bereit für die nächste Transformationsstufe. Ich sehe außerdem großes Potential im Bereich E-Mobilität und freue mich auf die Weiterentwicklung der Bike-Brand zusammen mit einem starken Team“, so Diekmann über seinen Wechsel zu ROSE Bikes. Diekmann war zuletzt als Digitalchef bei Accell, dem zweitgrößten Bike-Produzenten der Welt, tätig. Er verantwortete dort alle digitalen Aktivitäten der Gruppe weltweit. Mit der strategischen Entscheidung, ein geplantes Start-Up nicht in der ursprünglichen Form umzusetzen, verließ er das Unternehmen Ende 2018 auf eigenen Wunsch hin. Einen weiteren Erfolg seiner Karriere verzeichnete er bei Matratzen Concord, einer Tochtergesellschaft der niederländischen Beter Bed Holding. Hier trieb der 39-Jährige die digitale Transformation des Unternehmens voran, analysierte das Potenzial neuer, digitaler Märkte und baute die E-Commerce Sparte kontinuierlich aus. So verhalf er der Marke zu renommierten Awards wie der Auszeichnung zum „Bester Shop des Jahres 2018“. Darüber hinaus ist Diekmann Mitgründer der Frontend-Agentur KOMMERZ, die im letzten Jahr zur Design-Agentur des Jahres ausgezeichnet wurde.Über ROSE BikesDie ROSE Bikes GmbH ist Radexperte mit über 110-jähriger Tradition. Die Entwicklung vom kleinen Fachhändler hin zur international ausgerichteten, digitalen Omnichannel-Marke ist in der Branche einzigartig. Der Fokus des Familienunternehmens, das heute über 300 Mitarbeiter beschäftigt, liegt auf individuellen nach Kundenwünschen gebauten Fahrrädern. Die Wunschbikes werden von Hand und in Qualitätsarbeit am Hauptsitz in Bocholt im Münsterland montiert und europaweit ausgeliefert. Im Onlineshop sowie in den Stores in Bocholt und München, dessen Konzept bereits mehrmals prämiert wurde, lassen sich die Räder mithilfe des digitalen Bike-Konfigurators einfach zusammenstellen. Neben kompletten Bikes bietet ROSE zudem Einzelteile, Zubehör und Bekleidung an. […]

Dr. Dimitrios Macheras: Alle Bocholterinnen und Bocholter als EINS sehen

Dr. Dimitrios Macheras ist zweiter stellvertretender Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Bocholt. Im Rahmen der Reihe “Wir im IR” sprach Bruno Wansing vom Büro des Bürgermeisters mit ihm.Dr. Macheras kam im Mai 1977 nach Deutschland und „landete“ nach dem Studium in Heiligenhaus. Sein Bruder lebte schon länger in Deutschland, er war einer der „Gastarbeiter“, die es nach Deutschland verschlagen hatte. Macheras ist diplomierter Wirtschaftswissenschaftler. Von Mai bis September 1977 lernte er (in Selbststudium) schnell die deutsche Sprache und machte die Aufnahmeprüfung in Münster. Von Oktober 1977 bis Februar 1978 lernte er an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster /Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ Deutsch weiter und legte die entsprechende Prüfung ab. Für die Anerkennung seines Dr.-Titels kämpfte er von Februar 1978 – 1986. „Es war unwahrscheinlich schwierig, promovieren zu können“, erinnert sich Macheras. Um die Zulassung zur Promotion zu bekommen, musste er eine Prüfung in BWL und eine Diplomarbeit schreiben. Daraufhin machte er seinen Dr. rer. pol. in Wirtschaftswissenschaften. „Vor allem am Anfang hatte ich Probleme. Es war für mich schwierig, die Bücher zu übersetzen, das andere Lernsystem zu verstehen und zudem habe ich in den Semesterferien auch immer noch in einer Eisengießerei“ gearbeitet, so Macheras.Sowohl in Münster als auch in Bocholt war er jahrelang als Kursleiter für Neugriechisch in der jeweiligen Volkshochschule tätig. In der VHS Bocholt bietet er auch Kochkurse an. Auf seine Initiative wurde der Landesverband der VHS von NRW zum Prüfungszentrum für griechische Zertifikate.Bereits im Jahre 1987 machte er ein Praktikum bei seinem jetzigen Arbeitgeber, dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e. V. Nach dem Praktikum folgte die Assistenzzeit und jetzt ist Macheras Verbandsprüfer. Macheras ist selber Grieche und fühlt sich in Bocholt vollends integriert. Dazu trägt auch seine Frau bei, die großer Griechenlandfan ist. Er hat einen Sohn, der die deutsche und griechische Staatsbürgerschaft besitzt. „Auch, wenn er beide Staatsbürgerschaften besitzt, ist er doch eher Deutscher und ich wünsche mir, dass er Griechenland nicht ignoriert“, betont Macheras.Möglichst schnell die Sprache lernenDer wichtigste Punkt einer gelungenen Integration ist auch für Dr. Dimitrios Macheras die Sprache. „Jeder, der nach Deutschland kommt und die Sprache noch nicht spricht, sollte sie so schnell wie möglich lernen“, fordert Macheras. Darüber hinaus sei es besonders wichtig, möglichst viele Menschen unterschiedlichster Couleur zu treffen. „Bei diesen Kontakten ist es dann ein Muss, deutsch zu reden und nicht – wenn man einmal einen Landsmann trifft – wieder in die Heimatsprache zu verfallen“.Nur nicht aufgeben„Auch, wenn die deutsche Sprache nicht leicht zu erlernen ist, war für mich immer die Maßgabe, nur nicht aufgeben“, sagt Macheras, „der Wille, es zu schaffen, muss bei jedem immer mit dabei sein. Dann klappt das auch.“ Mache man in Deutschland den ersten Schritt, sei der Deutsche von der Mentalität eher zurückhaltend, kenne man ihn dann aber länger, vertiefe sich der Kontakt umso mehr. „Die Griechen sind da anders. Sie kommen ganz herzlich auf einen zu, bleiben aber beim Kontakt eher oberflächlich“, beschreibt Macheras seine Landsleute.Akoc und Mascolo als VorbilderMacheras hatte immer schon überlegt, eigene Erlebnisse und Erfahrungen weiterzugeben und sich selber auch in der politischen Arbeit einzubringen. „Meine Vorbilder waren da Emanuele Mascolo und Azize Akoc“, sagt Macheras. „Beides waren sehr aktive Mitglieder im Ausländerbeirat und haben viel bewegt. Ich habe dann Azize Akoc gefragt, ‚wie komme ich da rein?‘, wir haben uns getroffen und schon habe ich für den Ausländerbeirat kandidiert.Alle Bocholterinnen und Bocholter als E I N S sehenZiele und Wünsche hat er noch einige für seine Arbeit im Integrationsrat. „Zwar bekommen wir im IR durch das Integrationsbüro viele Infos zu dem, was im Rat passiert, aber genau da sollte die Zusammenarbeit noch weiter vertieft werden“, fordert Macheras und wünscht sich weiter, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Rat und in ganz Bocholt mehr Gehör bekommen. Sein Ziel ist es weiter, den Integrationsprozess in Bocholt zu unterstützen. „Wenn wir es erreichen könnten, dass alle Bocholterinnen und Bocholter als E I N S gesehen werden könnten, dann haben wir Integration erreicht“, ist sich Macheras sicher und sagt weiter: „Ich möchte den Menschen, die in keinem Verein sind, nicht organisiert sind, kaum Kontakte haben, eine Stimme geben, die Gehör findet.“ Das war auch der Grund, warum er für den IR und den Vorsitz im IR kandidiert hat. „Allerdings hänge ich nicht an dem Vorstandsposten“, betont Macheras. Er vertritt den Integrationsrat der Stadt Bocholt in den verschiedenen Gremien des Landesintegrationsrates NRW. „Diese Infos aus den Sitzungen bringe ich mit und bespreche sie mit meinen Vorstandskollegen bei unseren regelmäßigen Treffen“, berichtet Macheras weiter. „Mir ist es wichtiger, wenn ich den Menschen helfen und sie unterstützen kann. Vorsitzender des IR traue ich mir zwar zu, würde es aber niemals machen. Wenn ich ein Amt übernehme, dann muss ich das auch vollends ausfüllen können. Das geht aufgrund meiner Arbeit aber auf keinen Fall“, betont Macheras.„Jeder Mensch hat einen Gott“Der griechisch-orthodox geprägte Macheras sieht zwar keinen Königsweg, wenn es darum geht, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Religionen und Religionsausrichtungen zu verbessern, ist sich aber sicher: „Jeder Mensch hat einen Gott und es ist wichtig, dass er seine Religion friedlich ausübt und friedlich ausüben kann“, betont Macheras. Dabei sei der interreligiöse Dialog, wie er in Bocholt schon angestoßen worden sei, der richtige Weg. „Fanatismus ist da der falsche Weg“, ist sich Macheras sicher. Er selber geht auch zu den Feiern der anderen Religionen. „Ich bin doch neugierig, wie mein Mitbürger, mein Mit-Bocholter, wie „der andere“ seine Religion ausübt. Wenn wir aktiv einen Schritt auf den anderen zugehen, dann funktioniert das auch. In Heiligenhaus hat uns die türkische Nachbarfamilie zu ihrem Opferfest immer Fleisch gebracht.“Mehrheit weiß nicht, dass wir da sind„Ich sehe uns, den IR, sowohl bei den Migrantinnen und Migranten als auch bei der deutschen Bevölkerung akzeptiert. Allerdings bin ich mir sicher, dass die Mehrheit nicht weiß, dass wir da sind“.Macht des Rates nicht angreifen„Ich glaube schon, dass der Rat uns akzeptiert, wir haben ja im neuen Integrationsrat ja auch Ratsmitglieder sitzen“, sagt Macheras. Sicherlich werde der IR ernst genommen, „wir wollen ja auch kein Konkurrenzgremium sein und schon gar nicht die Macht des Rates angreifen“, sagt Macheras. Bei der Verwaltung vermisst er einen durchgehenden Informationsfluss bei Themen, die Verwaltung und Migration betreffen. „Da wäre es klasse, wenn wir im Vorfeld beteiligt werden könnten und nicht erst, wenn die Entscheidung im Rat schon gefallen ist“, wünscht sich Macheras eine frühzeitigere Beteiligung. „Wir haben doch ein Integrationsbüro. Das könnte die Punkte aufnehmen, im IR zur Abstimmung geben und dann unsere Empfehlung mit zur Entscheidungsfindung im Rat hinzunehmen“, fordert Macheras. „Die Vertreter des Rates unterstützen uns bei diesem Anliegen sehr.“Stadt Bocholt soll Integrationsrat behaltenDrei Ziele möchte Macheras in der ablaufenden Wahlperiode noch erreichen. „Zum einen möchte ich, dass es uns gelingt, eine positive Bilanz vorzulegen. Dazu gehört auch, dass es uns gelingt, dass die Verwaltung uns frühzeitig beteiligt.“ Zudem möchte er, dass die Stadt den Integrationsrat behält. Das Land NRW sieht ja als Alternative auch vor, dass ein Integrationsausschuss gebildet werden kann. „Und abschließend wäre es klasse, wenn wir junge Leute überzeugen könnten, mitzumachen. Darauf werde ich mein besonderes Augenmerk legen, junge Leute ansprechen und diese zu motivieren, sich an der Integrationsarbeit zu beteiligen.“ […]

Gehweg abgesackt: Hubertusstraße gesperrt

Bocholt (PID). Die Hubertusstraße wird in Höhe der Hausnummer 17 ab Donnerstag, 31. Januar 2019, gesperrt. Es liegt eine akute Störung im Kanal vor, der Gehweg ist abgesackt. Das teilt die stätische Verkehrsabteilung mit.Die Sperrung wird bis Mitte Februar dauern. Anwohner können bis zur Baustelle vorfahren. Eine Umleitung wird wegen reinen Anwohnerverkehrs nicht ausgewiesen. Fußgänger werden an geeigneter Stelle auf die andere Straßenseite geleitet.Pressekontakt: Büro des Bürgermeisters, Pressesprecher Karsten Tersteegen, Telefon 0 28 71 95 33 27, E-Mail: karsten.tersteegen@mail.bocholt.de […]