Dezember 4, 2021

“Grüner” Pausen- und Arbeitsraum im Technologiepark

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Meetings im Freien an der frischen Luft halten, draußen arbeiten oder einfach nur entspannt in der Natur Pause machen: Dafür ist im Bocholter Technologiepark an der Konrad-Zuse-Straße nun ein spezieller Treffpunkt geschaffen worden, eine Art “grüner” Pausen- und Arbeitsraum. Dieser kann von dort ansässigen Unternehmen künftig genutzt werden.
Im Rahmen des Projektes “Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel” konnte die Stadt Bocholt Fördermittel des FONA-Programms nutzen, um den Bereich an der großen Eiche an der Konrad-Zuse-Straße multifunktional aufzuwerten, berichtet Anja Radermacher vom städtischen Fachbereich Mobilität und Umwelt.

In Zukunft soll die Fläche einen grünen Pausenraum oder freien Arbeitsplatz bieten und Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort vernetzen. Neben Stauden wurden Zwiebelpflanzen gesetzt, die laut Radermacher “im Frühjahr einen bunten Blühaspekt bieten und dadurch den Technologiepark als Arbeitsplatz noch attraktiver machen.” Ziel der Maßnahme sei es, ein stärkeres Bewusstsein für grüne Flächen in Gewerbegebieten zu schaffen.

In einer digitalen Umfrage konnten die anliegenden Unternehmen Anfang des Jahres abstimmen. Deutlich gewünscht war eine Bank-Tisch-Kombination und eine bepflanzte Trockenmauer, die Lebensraum für Wildbienen bietet. Jetzt kann die Fläche zur Benutzung freigegeben werden.vRadermacher erläutert: “Multifunktionalität ist ein weit gefächerter Begriff. Im Hinblick auf den Klimawandel sind damit Möglichkeiten und Chancen gemeint, die gleichzeitig Raum für Natur und Nutzung schaffen. Zur Sicherheit wurde vor Nutzung der Fläche die Eiche begutachtet und Eichenprozessionsspinnernester entfernt.”
Weitere Infos unter www.bocholt.de/rathaus/umweltreferat/foerderprogramm-business-biodiversitaet/ .

Über das Projekt
“Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel” ist ein Verbundprojekt von Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V. (Projektleitung), Universität Osnabrück, TU Darmstadt, Global Nature Fund sowie den Kommunen Bocholt, Iserlohn, Remscheid und Vreden. Des Weiteren beteiligt sind die Praxispartner Gronau, Lengerich, Waldbröl und Wallenhorst, Marl und Frankfurt a. M.. Das Projekt läuft noch bis Januar 2022. Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms FONA.

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