Januar 29, 2023

Kreis Borken führt „beAzubi“-App ein

„Individuelle Förderung und berufliche Orientierung für Jugendliche, damit sie erfolgreich in eine Ausbildung oder ein Studium starten“ – das ist das Ziel des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf“ (KAoA). Mit den Schwerpunkten berufliche Orientierung, Übergänge gestalten und Attraktivität der dualen Ausbildung wird kreisweit von Schulen, Wirtschaft und Kommunen seit zehn Jahren erfolgreich umgesetzt. Eines der wichtigsten Elemente im Rahmen von KAoA sind für die Schülerinnen und Schüler die Praxisphasen in Unternehmen. Hierzu gehören drei eintägige Berufsfelderkundungen (BFE) für alle 8. Jahrgänge mit dem Ziel, eine gute Entscheidung für die nachfolgenden Betriebspraktika treffen zu können.

Vor diesem Hintergrund wird jetzt mit der „beAzubi“-App ein neues digitales Format für Schülerinnen und Schüler sowie für Unternehmen eingeführt. Alle Beteiligten in der regionalen Steuerungsgruppe KAoA (Kreisverwaltung, Arbeitsagentur, G.I.B. NRW, Schulaufsichten, Wirtschaftskammern) hatten sich dafür ausgesprochen, diese neue nutzerfreundliche App-Lösung anzubieten. Die App ermöglicht es Jugendlichen, freie Plätze für BFE und Praktika zu finden, die von Unternehmen angeboten werden. Zudem können Unternehmen zu ausbildungsinteressierten Jugendlichen Kontakt aufnehmen, sofern diese ihr Profil dafür freigegeben haben.

„Die ‚beAzubi‘-App soll im Kreisgebiet effektiv die Kontakte zwischen Schülerinnen, Schülern sowie Schulen und Unternehmen stärken“, erklärt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster als Vorsitzender der KAoA-Steuerungsgruppe Kreis Borken. Insgesamt richtet sich die App im Kreis an rund 3.700 Schülerinnen und Schülern in den 8. Klassen sowie an circa 13.400 Jugendliche in den Klassen 9 bis 13.

Neben gewerblich-technischen sowie handwerklichen Unternehmen können sich auch Arztpraxen, Apotheken, Bäckereien, Banken, Behörden, Einzelhändler, Kindertageseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen und Physiotherapeuten usw. im Kreis Borken in wenigen Schritten beim „beAzubi“-Portal anmelden und somit frühzeitig Schülerinnen und Schüler auf sich aufmerksam machen. Außerdem gibt es in der „beAzubi“-App eigens einen Bereich für Eltern, über den diese das Nutzungsverhalten ihrer Kinder bis zu einem Alter von 16 Jahren verfolgen können. Damit erhalten Eltern auch die Möglichkeit, ihre Kinder optimal in dem Übergangsprozess „Schule und Beruf“ zu unterstützen.

Die „beAzubi“-App kann über den Google-Play-Store und den App-Store für iOS kostenfrei heruntergeladen werden. Nähere Informationen und Erklärvideos sind über den QR-Code als auch über https://www.bildungskreis-borken.de/de/kaoa/ abrufbar.

Ansprechpersonen für die „beAzubi“-App bei der Borkener Kreisverwaltung sind Rita Krümpelmann (Tel. 02861/681-4140) und Philipp Terhart (Tel. 02861/681-4139). Sie sind außerdem per E-Mail unter koordinierung-kaoa@kreis-borken.de zu erreichen.

Bildzeile:

v.l.n.r.: Frank Thiemann (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Coesfeld), Michael Ballmann (Schulrat der unteren Schulaufsicht im Kreis Borken), Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (Vorsitz),  Susanne Lökes (Abteilungsleiterin Jobcenter-Eingliederung, Kreis Borken), Elisabeth Büning (Fachbereichsleiterin Bildung, Schule, Kultur und Sport, Kreis Borken), Anne Sabine Meise (Fachliche Begleiterin der Koordinierungsstelle KAoA, G.I.B. – Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung Bottrop), Christoph Bruns (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken) – Es fehlen: Sabine Mayer (Teamleiterin für Bildungspolitik und Ausbildungsberatung der IHK Nord Westfalen), Uwe Neumann (Dezernent für die Schulaufsicht über die Berufskollegs des Regierungsbezirks Münster)

Gruppenfoto der KAoA-Steuerungsgruppe inkl. QR-Code, der zu allen relevanten Informationen rund um die beAzubi-App führt.

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Bildzeile s. letzter Absatz der Pressemitteilung

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Quelle: Kreis Borken

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