Union grundsätzlich für Rathaussanierung

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bocholt wird dem Grundsatzbeschluss zur Sanierung des Rathauses mit Kulturzentrum inklusive Aufstockung des Gebäudes in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Dies haben die Fraktionsmitglieder im Rahmen ihrer gestrigen Fraktionssitzung beschlossen, nachdem sich die Fraktion in den vergangenen Wochen mehrfach intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

Zur Entscheidung der CDU-Fraktion erklärt deren Vorsitzender Thomas Eusterfeldhaus: „Vor allem aufgrund der hohen Investitionskosten haben wir uns die Entscheidung nicht leichtgemacht und uns seit der Einbringung der Vorlage zum Grundsatzbeschluss im Dezember ausführlich mit allen relevanten Aspekten beschäftigt. Dabei wurden selbstverständlich auch Alternativen diskutiert, die sich aber zwischenzeitlich als nicht praktikabel oder gar nicht umsetzbar herausgestellt haben. Ernsthafte Alternativen zur Sanierung des Rathauses gibt es daher nicht. Den weiteren Planungsprozess werden wir über die Arbeit in der Lenkungsgruppe in den nächsten Monaten kritisch konstruktiv begleiten. Dabei werden wir vor allem darauf achten, dass insgesamt solide mit den finanziellen Mitteln, die für die Rathaussanierung zur Verfügung gestellt werden müssen, gewirtschaftet wird.“

Im Hinblick auf den vorliegenden Beschlussentwurf wird die CDU-Fraktion im Rahmen der morgigen Ratssitzung vorschlagen, den Passus „auf Grundlage der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Prof. Paul Böhm“ unter Ziffer 1 zu streichen. Damit wäre gewährleistet, dass ohne verbindliche Vorfestlegung auf die verschiedenen Bestandteile der Machbarkeitsstudie in den nächsten Monaten mögliche Sanierungsvarianten erörtert werden können.

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2 Kommentare auf "Union grundsätzlich für Rathaussanierung"

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Thomas J. Heister
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“Keine ernsthaften Alternativen” Soso, Vogel Strauß Politik in Bocholt. Ein Trauerspiel. Dabei tagen sie seit Jahrzehnten in der Hütte und bekommen scheinbar nichts mit.

Jens Stev
Gast

Was mir fehlt ist der Ansatz den Denkmalschutz anzufechten aufgrund von Unzumutbarkeit. Dazu gibt es Grundsatzurteile die Erfolgsaussichten hätten und die Baukosten und die Bewirtschaftungskosten senken würden.