Das Kunststück mit der Generation Z

Das Kunststück mit der Generation Z

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„Technologie- und IT-affin, zielstrebig, gesundheits- und umweltbewusst, zugleich ungeduldig und fordernd – so wird die Generation Z, also die von 1995 bis 2010 Geborenen, häufig charakterisiert“, sagt Jennifer Middelkamp vom Unternehmerverband. Weil das die Nachwuchsgeneration für die kommenden Fach- und Führungskräfte in den hiesigen Unternehmen ist, muss das Kunststück gelingen, die Bedürfnisse der Generation Z mit den betrieblichen Belangen in Einklang zu bringen. „Viele Ausbildungsbetriebe hier in der Region zeigen, dass sie sich der besonderen Ansprüche der jungen Leute bewusst sind. Und sie haben Rezepte gefunden, auf diese in der Lehrzeit so einzugehen, dass eine langfristige Zusammenarbeit funktioniert.“
Denn es ist alles andere als banal, die einmal gefundenen Azubis bei der Stange zu halten, sagt die Ausbildungs- und Kommunikationsexpertin Helga Kleinkorres. „Die Azubis angemessen führen, motivieren, richtig ansprechen und ihnen das Lernen schmackhaft machen… all das muss für Ausbilder heute selbstverständlich sein.“ Das sei durch die Pandemie – im Homeoffice oder strikt getrennten Teams – erschwert, schränkt sie ein, „gerade persönlicher Kontakt und gute Kommunikation sind für die Führung von Berufsanfängern sehr wichtig“. Helga Kleinkorres zeigt Lösungsstrategien bei einem Seminar des Unternehmerverbandes auf, das am 17. Februar ganztags in Bocholt stattfindet. Schwerpunkt des Workshops wird sein, wie Ausbilder Gespräche zielorientiert führen können, um Feedback, Kritik und Motivation zu geben und Konflikte zu lösen. Das Seminar ist kostenpflichtig; für Mitglieder des Unternehmerverbandes ist die Teilnahme vergünstigt.

Vor dem Halten kommt zunächst das Finden – leider zeigt sich auch im westlichen Münsterland, dass längst nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden können. Das hat laut Unternehmerverband demografische Gründe wie auch geografische – die hiesige, ländliche Region profitiert nicht von einem großen Einzugsgebiet wie etwa das verkehrstechnisch gut vernetzte Ruhrgebiet. „Die Firmen gehen in Schulen oder laden Schüler zu sich ein; Azubis werden dabei zu Botschaftern und berichten aus ihrem Ausbildungsleben – auf Augenhöhe mit den Schülerinnen und Schülern“, berichtet Jennifer Middelkamp, die die Regionalgeschäftsführung des Unternehmerverbandes der Kreise Borken und Kleve leitet. Zudem setzen Ausbildungsbetriebe auf Aktionen wie jüngst z. B. die Nacht der Ausbildung, organisiert von den Wirtschaftsförderungen des Kreises, oder auf Unternehmerverbandsangebote wie InfoTruck, MINT-Wettbewerb oder Duales Orientierungspraktikum Technik (in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Kreises). In Pandemiezeiten seien zudem Online-Angebote hinzugekommen wie virtuelle Messen, Azubi-Speed-Datings am Bildschirm oder Aktionen wie #azubimojis der IHK Nord Westfalen. Der Unternehmer-verband appelliert an Firmen wie Schüler, diese Angebote verstärkt zu nutzen

Info: Seminar „Auszubildende richtig führen und motivieren“ Donnerstag, 17. Februar 2022, 9 bis 17 Uhr (voraussichtlich in Präsenz mit 2G+) in Bocholt Infos: www.unternehmerverband.org/seminare

Ansprechpartner

Quelle: Unternehmerverbandsgruppe

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