Oktober 16, 2021

Kulturkreis Schloss Raesfeld startet in die neue Saison

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Der Kulturkreis Schloss Raesfeld startet in die neue Konzertsaison. Zum Auftakt der Spielzeit 2021/22 stehen am Sonntag, 26. September 2021, gleich zwei Konzerte auf dem Programm. Unter dem Titel “Astor Piazzolla trifft Hermann Kunkler” gestaltet vormittags um 11 Uhr das “Collegium musicum” der Streicherakademie Hannover eine literarische Matinée mit Texten aus Hermann Kunklers Werken. Am Nachmittag steht ab 17 Uhr dann das Duo “Schepansky-Wehrmeyer” auf der Bühne und verwöhnt das Publikum mit gemeinsamen Klängen von Akkordeon und Violine.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt an diesem Vormittag das “Collegium musicum” der Streicherakademie Hannover. Mit der Begegnung des Musikers Piazzolla und des Künstlers Kunkler treffen im Rittersaal des Schlosses Raesfeld unbedingter Ausdruckswille, Schöpferkraft, Leidenschaft und die Suche, mit neuen und eigenen künstlerischen Wegen das Leben zu meistern, aufeinander. Das “Collegium musicum” setzt sich aus preisgekrönten Musikern zusammen, die neben ihrer Lehrtätigkeit an der Akademie in unterschiedlichen Formationen oder solistisch auftreten. Dazu gehören:

Wen-Hang Chang, Violine
Marlène Clement, Bandoneon
Damjan Saramandic, Violoncello
Eunseon Jang, Kontrabass
Marie-Luise Jauch, Klavier und Sprecherin

Hermann Kunkler war mit dem Kulturkreis Schloss Raesfeld aufs Engste verbunden: Mehr als 25 Jahre engagierte er sich in dem 1956 gegründeten Verein. Von 1977 bis 1992 übernahm er sogar dessen Vorsitz. Danach war er Ehrenvorsitzender. Im Hauptberuf Goldschmied, Bildhauer und “Macher von besonderen und sonderbaren Dingen” war Hermann Kunkler bekannt für Brunnen und große Skulpturen, in Raesfeld, Dorsten und in vielen anderen Orten. Er griff auch zur Feder und schrieb Texte, die sich ebenso wenig wie seine Skulpturen einer Richtung unterordnen lassen. Sind es Balladen, Gedichte oder narrative Texte? Jede Zeile verriet den unbedingten Willen, (seine) Lebenswirklichkeit sprachgestalterisch umzusetzen: nachdenklich, augenzwinkernd, ironisch distanziert, metaphernreich, humorvoll, oft derb und nie vorhersehbar. Begleitet von karikaturistischen Zeichnungen fand er immer mit dem Wissen um die eigenen Schwächen einen neuen Weg, sich künstlerisch auszudrücken.
Auch Astor Piazzolla, ein argentinischer Komponist und Bandoneonspieler, überschritt mit seiner Musik alle Grenzen: Mit seinem Tango Nuevo, einer Weiterentwicklung des traditionellen Tango Argentino, schaffte er ein ganz eigenes Genre.
Am Auftakt-Sonntag der neuen Saison des Kulturkreises Schloss Raesfeld gibt es am 26. September noch eine zweite musikalische Darbietung: Julius Schepansky (Akkordeon) und Mascha Wehrmeyer (Violine) präsentieren gemeinsam auf der Bühne des Rittersaals Schloss Raesfeld Werke verschiedener nationaler und internationaler Komponisten. Auf dem Programm stehen ab 17 Uhr:

Ph. E. Bach: Sonate in h-moll H 512 Wq. 7, Bearbeitung
Steven Heelein: Auftragskomposition für das Ensemble, Violine und Akkordeon
Mikolaj K. Majkusia: Sonate für Violine und Akkordeon
Béla Bartók: Rumänische Volkstänze, Bearbeitung
Robert Schumann: aus: Kinderszenen op. 15 Nr. 1, Bearbeitung
Ernest Bloch: aus Baal Shem Suite, II. “Nigun”, Bearbeitung
György Kurtág: Tre pezzi op. 14e für Violine und Klavier, Bearbeitung
Edvard Grieg: Sonate Nr. 1 F-Dur für Violine und Klavier, Bearbeitung

Julius Schepansky wurde 1998 geboren. Im Alter von sieben Jahren erhielt er seinen ersten Akkordeonunterricht. Nach einem Jungstudium bei Claudia Buder in Münster begann er 2017 sein Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dazu studiert er Jazzklavier. Sowohl als Solist als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen ist der junge Musiker Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Als mehrfacher Bundespreisträger von “Jugend musiziert” wurde er 2016 in die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend (EMCY) aufgenommen und erhielt mehrfach Sonderpreise. Durch sein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 kam er in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler.
Mascha Wehrmeyer, geboren 2000, begann im zarten Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Bereits mit neun Jahren debütierte sie mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin. Anschließend folgten Auftritte in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg sowie auch Konzerte auf internationalem Parkett. Mascha Wehrmeyer errang zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei Wettbewerben. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 wurde sie mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Bundesauswahl Junger Künstler aufgenommen. Zurzeit studiert die Violinistin bei Antje Weithaas in Berlin.
Wichtige Hinweise zu den Konzerten des Kulturkreises Schloss Raesfeld vor dem Hintergrund der Corona-Bestimmungen:
Das Kartenkontingent ist begrenzt. Tickets sollen deshalb bereits im Vorverkauf erworben werden – eine Abendkasse gibt es nur, wenn noch Restkarten verfügbar sind. Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der 3G-Regeln statt (Geimpft, Genesen, Getestet). Ein Nachweis ist erforderlich.
Der Eintritt im Rittersaal kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, in Preen´s Hoff 17 Euro. Für Studentinnen und Studenten (bis 27 Jahren) kosten Tickets 10 Euro, Schülerinnen und Schüler (bis 18 Jahren) erhalten freien Eintritt, um eine Spende wird gebeten. Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02861/681-4283 oder per E-Mail an kulturkreis@kreis-borken.de bis Freitag, 24. September 2021, bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2021/22 erhältlich.
Weitere Informationen zum Kulturkreis und dessen Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.

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