Kreis Borken (ots) – In den vergangenen Tagen kam es kreisweit leider zu weiteren Taten der Telefontrick-Betrüger – zum Glück in allen Fällen erfolglos.

Überwiegend handelt es sich um die Täter, die sich gegenüber den Angerufenen (zumeist Seniorinnen und Senioren) als Polizeibeamte ausgeben. Im weiteren Verlauf gaukeln die falschen Polizeibeamten vor, dass man bei einer Einbrecherbande Hinweise gefunden habe, nach denen das Haus der Angerufenen auf der Liste der Einbrecher stehen würde.

Die Betrüger versuchen dann die Mischung aus erzeugter Angst vor dem Einbruch und dem Vertrauen in die Polizei auszunutzen. Sie versuchen ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen Bargeld und Wertgegenstände zu übergeben, damit sich diese in sicheren Händen befinden. Sicher ist nur, dass die Opfer nach der Übergabe ihr Geld und ihre Wertgegenstände nie mehr wiedersehen.

Auch wenn die Täter in den meisten Fällen erfolglos sind, rät die Polizei weiterhin zu Vorsicht und bittet um Aufklärung in der Familie, in Seniorenwohnheimen etc.

Bei der Microsoft-Masche geben sich die Betrüger als Mitarbeiter dieser Firma aus und zudem vor, dass auf dem Computer der Angerufen ein Sicherheitsproblem bestehe und nun ein Schutzprogramm nötig sei. Sodann versuchen die Täter mittels Fernzugriff (Remote-Control) die Kontrolle über den Rechner zu bekommen. Wenn ihnen das gelingt, kostet das ihre Opfer oft bares Geld. Es werden Daten gephisht und Gelder auf das Konto der Täter überwiesen.

Die Gespräche erfolgen zumeist auf Englisch. #

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