Von Bauholzmöbeln bis BBQ-Equipment: „Das Heimkontor“ setzt auf hochwertige Outdoor-Pakete

Max, Mareen und Felix Löhr vor ihrem Depotverkauf an der Händelstraße- gesponserter Beitrag -Der bekannte LEBO-Werksverkauf an der Händelstraße 15 in Mussum erhält ein völlig neues Gesicht. Ab sofort gibt es neben den bekannten, hochwertigen Innentüren Echtholz- und Designböden sowie ein umfassendes Outdoor-Paket mit Terassendielen, Bauholzmöbeln und BBQ-Equipment. „Wenn Menschen bauen, kommen Türen, Bodenbeläge und alles, was auf die Terrasse gehört, meistens als letztes an die Reihe. Deshalb haben wir das zusammengefasst. Bauherren, Renovierer und Planer erhalten so bei uns bedarfsgerecht alles aus einer Hand“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Max Löhr das Konzept.Neu ist auch der Name. Aus DCT (Door Consumer Trade) wird „Das Heimkontor“. Und die gleichnamige GmbH hat noch viel vor. Für dieses Jahr ist der Bau einer 600 Quadratmeter großen Ausstellungshalle mit Fensterfront zur Dingdener Straße hin geplant. Bis dahin steht gleich nebenan in Baucontainern ein Provisorium als Depot-Verkauf zur Verfügung.Hier bekommen Genussmenschen und Grill-Maniacs alles, was ihr Herz begehrt:  Keramik-Grills von Monolith, Outdoor-Küchen der Firma Burnout Kitchen mit Geräten von Broilking oder 900-Grad-Grills von Otto Wilde. Dazu gibt ein umfangreiches BBQ-Zubehör-Programm. Wer möchte, kann auch gleich die passenden Gewürze, Saucen oder Steaks mitnehmen. „Das Heimkontor“ setzt auf Fleisch des Anbieters Otto Gourmet. Der garantiert Ware von den weltweit besten Züchtern – egal ob daraus am Ende Burger-Pattys und –Buns oder Tomahawk-Steaks werden. Einmalig sind zudem der „Bocholter Steakpfeffer“ die „Bocholter Splitter“ oder die „Bocholter Perlen Smoked“Weil zu echtem Grill-Genuss auch Wohlfühlatmosphäre gehört, bieten die Bocholter gleichzeitig massive Bauholzmöbel von Dutchwood an. Sofas, Sonnenliegen, Tische, Bänke und Barstühle – hier findet sich alles, was die Terrasse und den Garten schöner macht. Gleiches gilt für den Boden. „Das Heimkontor“ nimmt den Trend hin zur Natur auf und setzt auf Bambus-Terrassendielen.Neu im Programm sind zudem Echtholz- und Designböden. Sie runden den Bereich Innenausbau mit den bekannten Türen in LEBO-Qualität ab. „Das Heimkontor“ versteht sich dabei nicht nur als Händler, sondern vor allem auch als Partner für Handwerk und Gewerbe. Um den Kunden möglichst viel anbieten zu können, umfasst das Angebot der Bocholter auch Zubehör, Anlieferung und Montage.Bis zur Fertigstellung der neuen Räume steht die bekannte LEBO-Türenausstellung an der Händelstraße 15 für Kunden offen. Der Depotverkauf befindet sich direkt gegenüber und ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. […]

Sanierer Zenke zuversichtlich: Betrieb des Kolpinghauses läuft unverändert weiter

Paul Zenke ist zuversichtlich. Der Bankfachwirt kümmert sich in der Bocholter Sozietät Stellmach & Bröckers um die Sanierung des Kolpinghauses. „Aktuell arbeiten wir an einer dauerhaften und nachhaltigen Betreiberlösung. Der Geschäftsbetrieb läuft derweil unverändert weiter“, meint Zenke gegenüber Made in Bocholt und ergänzt, dass das jetzt vom Amtsgericht eingeleitete Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung dem bei Einleitung des Verfahrens am 16. April diesen Jahres geplanten Verlauf vollauf entspreche.„Der Verein kommt seinen aktuellen Zahlungsverpflichtungen nach. Lediglich die Altverbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Einleitung des Insolvenzverfahrens dürfen aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht bedient werden, sondern sollen zu einem späteren Zeitpunkt im jetzt eröffneten Insolvenzverfahren reguliert werden“, so der Experte weiter. Insofern sei der Verein aktuell zahlungsfähig. Zielsetzung sei weiterhin unverändert die Sanierung und Fortführung des Betriebes, heißt es weiter. […]

Sturmschaden: Fußgängerampel auf Kurfürstenstraße kaputt

Bocholt (PID). Die Fußgängerampel auf der Kurfürstenstraße, zwischen Windmühlenplatz und Ludgerusgrundschule, ist defekt. Sie ist durch das Unwetter vor zwei Tagen beschädigt worden und muss ausgetauscht werden. Das teilt der Fachbereich Tiefbau, Verkehr, Stadtgrün und Umwelt mit.Die Ampel wird während der Schulzeiten morgens und mittags besonders von Schulkindern genutzt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in dem Bereich während der Stoßzeiten besondere Obacht zu geben und vorsichtig zu fahren. […]

7. MukoTour startet erstmals mit 450 Teilnehmern

Den Menschen im südlichen Kreis Borken bietet sich am Samstag, 15. Juni, ein beeindruckender Anblick: mit 450 Hobbyradlern fahren bei der 7. Muko-Bike-Tour so viele wie noch nie von Bocholt über Raesfeld, Velen und Rhede wieder zurück. Darunter die Olympia-Zweite von 1988 und Tourkapitänin Jutta Tielemann aus Bocholt, die das Peloton über die Distanz von knapp 100 Kilometern anführt.Als Radsport-Event genießt die Muko-Bike-Tour inzwischen einen sehr guten Namen und die Anfragen für die Trikots und Startplätze kommen aus ganz Deutschland. „Wir waren oft schnell ausgebucht, denn aus Sicherheitsgründen war lange bei 400 Startern Schluss“, so Tourleiter Franz-Wilhelm Tielkes vom RC 77 Bocholt e.V.. „Weil die Polizei mit der Disziplin der Fahrer, Tourguides und Helfer in den vergangenen Jahren sehr zufrieden war, dürfen wir jetzt sogar mit bis zu 450 Fahrern starten.“Im Feld dabei sind auch wieder einige Mukoviszidose-Patienten, die wie viele andere Teilnehmer inzwischen aus ganz Deutschland anreisen. „Einige der Patienten sind schon über 50, also gut 30 Jahre über der früher bei Muko-Kindern üblichen Lebenserwartung. Für sie, ihre Familien und Freunde sind sie darum echte Wunder“, so Silke Sommers, stellvertretende Landrätin und Vorsitzende von Muko-Life, dem Verein aus Rhede, der seit über 30 Jahren Geld für die Mukoviszidose-Forschung sammelt.„Massen-Selbstversuch“ soll Mukoviszidose bekannter machen„Dieses Jahr möchten wir mit einer besonderen Aktion darauf aufmerksam machen, was es bedeutet, mit Mukoviszidose zu leben“, so Silke Sommers über die unheilbare Erbkrankheit, von der allein in Deutschland rund 8000 Menschen betroffen sind. „Ein Patient verglich es einmal damit, wie durch einen Strohhalm zu atmen. Wir möchten das aufgreifen und darum alle gesunden Teilnehmer und Zuschauer dazu einladen, kurz durch eine biologisch abbaubare Makkaroni zu atmen. Es wäre schön, wenn möglichst viele mitmachen und ihren Selbstversuch in den sozialen Medien teilen. Vielleicht eifern ihnen ja sogar einige Freunde nach und sorgen dafür, dass die unaussprechliche Krankheit etwas bekannter wird.“Hoffnung durch ForschungNeben der Aufmerksamkeit erhoffen sich die Veranstalter viele Spendengelder, die wie bei den bisherigen Muko-Bike-Touren für ein Forscherteam aus Münster vorgesehen sind. „Unser Ziel ist es, dass niemand mehr an der Krankheit sterben muss und die Patienten ein langes und unbeschwertes Leben führen können. Das uns sehr gut bekannte Team um Professor Wolf Michael Weber hat auf molekularer Ebene eine Therapie entwickelt, die genau das für viele Patienten möglich machen könnte. Leider kostet die dafür nötige klinische Erprobung rund 2,5 Millionen Euro“, so Sommers. Bislang brachten die sechs Muko-Bike-Touren insgesamt rund 404.000 Euro, davon allein 2018 rund 54.500 Euro. „Das hört sich an wie ein Tropfen auf dem heißen Stein“, erklärt Silke Sommers. „Doch jeder gespendete Euro könnte bald ein Vielfaches wert sein. Denn mit den Spenden wollen wir den Forschern helfen, ihre Therapie noch weiter zu erproben und so für Geldgeber noch interessanter zu machen.“Heimische Betriebe als ErfolgsgarantenPate für hohen Spendeneinnahmen stehen viele heimische Unternehmen, die als Sponsoren auftreten oder wie Rose Bikes aus Bocholt den Umsatz aus dem Trikotverkauf bis auf die Mehrwertsteuer komplett an die Deutsche Förderungsgesellschaft zur Mukoviszidoseforschung e.V. spendet. „Wir freuen uns, dass auch viele andere Unternehmen eigene Mannschaften bei der Tour anmelden – sozusagen als teambildender Betriebsausflug. Im Optimalfall dann in Verbindung mit einem Sponsoring“, so Julia Geisler von Rose Bikes Bocholt. „Das Ergebnis der diesjährigen Tour können wir noch nicht absehen, weil wir auch weiterhin die neuen gelben Muko-Bike-Tour-Trikots auch nach der Tour verkaufen. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir an die guten Ergebnisse der vergangenen Jahren anknüpfen werden.“Wer ebenfalls ein Trikot für den guten Zweck (zum Preis von 49,95 Euro) erstehen möchte, schaut am besten auf rosebikes.de/mukobiketour <rosebikes.de/mukobiketour>.Bild, v.l.: Friedhelm Kegelmann, Tobias Heidemann, Jutta Tielemann, Franz-Wilhelm Tielkes, Julia Geisler, Silke Sommers […]

„Cafe Wichtig“ wird wiederbelebt

Das im Volksmund „Cafe Wichtig“ genannte Lokal „Cuore di Leone“ an der Ecke Markt/St.-Georg-Platz wird nach Jahren des Leerstandes wiederbelebt. Sven Liebrand (l.) und Leon Tenhumberg wollen es in ein „Huck you 2“ umwandeln. Wenn alles gut läuft, wird zum Weinfest 2019 am 25. Juli neu eröffnet. […]

Wollstegge gesperrt

Bocholt (PID). Die Wollstegge wird in der Zeit von Dienstag, 11. Juni 2019, bis voraussichtlich Freitag, 2. August 2019, zwischen der Sporker Ringstraße und der Straße “Im Jägeringshof” tagsüber voll gesperrt. Es werden Stromleitungen verlegt.Die Sperrung erfolgt in zwei Abschnitten. Zunächst wird die Wollstegge zwischen der Sporker Ringstraße und Berkendiek gesperrt, anschließend zwischen Berkendiek und im Jägeringshof. Anlieger können die Straße bis zur Baustelle befahren. Nach Arbeitsende wird die Wollstegge wieder für den Verkehr freigegeben. Eine Umleitung wird aufgrund des reinen Anliegerverkehrs nicht ausgewiesen. […]

Neue Bildungsinitiative von REFA und Fachschule für Technik liefert mehr Fachkräfte für Unternehmen

Unsere Region braucht zukünftig Fach- und Führungskräfte, die gelernt haben, sich bei Bedarf in den Unternehmen neuen Aufgaben zu stellen. Fünf Studierende der Fachschule für Technik haben an einer ersten gemeinsamen Bildungsinitiative des Berufskollegs Bocholt-West und des REFA-Verbandes Osnabrück, Münsterland, Niederrhein teilgenommen, die nun die angehenden Techniker in die Lage versetzt, nicht nur Arbeitsprozesse gestalten und unterstützende Technik einzusetzen, sondern hierzu auch Verbesserungen zu initiieren.Beide Institutionen sind bestrebt, die Weiterbildung beruflich Qualifizierter des Maschinenbaus und der Elektrotechnik in der Region Münsterland Niederrhein voranzutreiben. Aus diesem Bestreben entwickelten sie ein integriertes Weiterbildungsangebot »REFA Grundausbildung 2.0«, das in Teilzeit über ca. 100 Std. am Berufskolleg Bocholt-West angeboten wird. Erstmals absolvierten jetzt Studierende der Fachschule für Technik erfolgreich diesen Lehrgang.Den Unterricht erteilten ausgewiesene REFA-Dozenten aus der freien Wirtschaft. Der Kurs „REFA Grundausbildung 2.0“ gliedert sich in drei Unterrichtseinheiten, die jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Die Lerneinheiten beinhalten unter anderem: humane Arbeit, erfolgreiche Unternehmen, Sozialkompetenzen, Arbeitsdatenmanagement, prozessorganisierte Arbeitsorganisation, Arbeitsgestaltung, Datenermittlung, Kostenkalkulation und Entgeltgestaltung. Im dritten Teil des Kurses, der sogenannten »Praxiswoche«, werden die theoretisch behandelten Lerninhalte in einer „Modellfabrik“ praktisch umgesetzt.Alle Kursteilnehmer haben die Fortbildung »REFA-Grundausbildung 2.0« am Berufskolleg Bocholt-West mit großer Begeisterung neben der Arbeit besucht und nach bestandener Prüfung das Zertifikat »REFA Arbeitsorganisator« vom Schulungsleiter des REFA-Verbandes Osnabrück, Münsterland, Niederrhein überreicht bekommen.Die Verantwortlichen, Klaus Metzelaars, Leiter der Fachschule für Technik Bocholt, und der stellvertretende Vorsitzende, Jürgen Paschold, sowie der Schulungsleiter Reinhard Machill des REFA-Verbandes sind sich darüber einig, dass die Kooperation zwischen der Fachschule für Technik Bocholt und dem REFA-Verband Osnabrück, Münsterland, Niederrhein ein Erfolgsmodell ist und zukünftig weitergeführt werden sollte.Bildunterschriften: v.l.n.r.: Marcus Menke, Jürgen Paschold, Achim Götz, Christopher Flores, Dieter Stauvermann, Michael Wendering, Sebastian Wendering, Christoph Hagemeyer […]

Musikschule: Matineekonzert mit Ehemaligen und Lehrkräften

Bocholt (PID). Am Sonntag, 16. Juni 2019, veranstaltet die Musikschule Bocholt-Isselburg ein Matineekonzert mit Ehemaligen und Lehrkräften in der Aula des Euregio-Gymnasiums (Unter den Eichen 6 in Bocholt). Beginn ist um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.Anlässlich des Jubiläums – 50 Jahre Musikschule Bocholt – haben die Lehrkräfte gemeinsam mit ehemaligen Lehrkräften und ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Musikschule Bocholt-Isselburg besondere musikalische Leckerbissen vorbereitet. Die beteiligten Musikerinnen und Musiker haben sich zu diesem Anlass zu unterschiedlichsten Formationen zusammengefunden und ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet.So präsentiert ein Trio bestehend Kerstin Raulfs-Bollhöfer am Fagott, Britta Nolte Kaiser und Guido Schrader jeweils an der Klarinette Ausschnitte aus der Zauberflöte von W.A. Mozart. Ein 12-köpfiges Saxophonensemble interpretiert unter der Leitung von Musikschullehrer Uwe Renting Highlights aus der Pop- und Filmmusik.Unter der Leitung von Christiane Schröder entführt ein Celloquartett in die Schlagerwelt der 30-er Jahre. Die wohl weiteste Anreise hat Bernhard Schwarz, der nach seiner Tätigkeit als Solo-Cellist in Recklinghausen und einer Lehrtätigkeit an der Bocholter Musikschule nun in der Nähe von Jena lebt. Ulrike Dautert Tanara, bereits pensionierte Lehrkraft der Musikschule, bildet mit dem ehemaligen Schüler Martin Helfen ein Duo. Ebenfalls dabei sein wird ein Blechbläserquartett unter der Leitung von Bodo Biermann, ein “Blockflöten-Fagott-Klavier-Trio” mit den Lehrkräften Theres Kommescher, Kerstin Raulfs-Bollhöfer und Benedikt Newzella. Newzella wird darüber hinaus als Solist am Flügel zu hören sein.Im Anschluss an unser Konzert wird es bei einer Tasse Kaffee die Gelegenheit geben, mit den Musikerinnen und Musikern sicher nicht nur über alte Zeiten zu plaudern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. […]

Radfahrerin leicht verletzt

Bocholt (ots) – Im Kreisverkehr Up de Welle/Hemdener Weg in Bocholt-Stenern hat ein Autofahrer am Mittwoch gegen 19.00 Uhr eine Radfahrerin erfasst. Der 70-jährige Bocholter hatte mit seinem Pkw in den Kreisverkehr einfahren wollen, in dem sich bereits die 20-jährige Bocholterin befand. Ein Rettungswagen brachte die Leichtverletzte in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 550 Euro. […]

Radfahrer kollidiert mit Pkw

Bocholt (ots) – Leichte Verletzungen hat ein Radfahrer am Mittwoch in Bocholt erlitten. Der 24-Jährige aus Bocholt war gegen 15.00 Uhr mit seinem Rennrad auf der Franzstraße unterwegs. Als er dort in eine Grundstückseinfahrt einbiegen wollte, stieß er mit dem Wagen eines 27-Jährigen zusammen: Der Bocholter hatte gerade aus der Einfahrt herausfahren wollen. Ein Rettungswagen brachte den leicht verletzten Radfahrer in ein Krankenhaus; der entstandene Sachschaden liegt circa bei 5.000 Euro. […]

Bocholt erhält Fördermittel für Bau der ersten Nordring-Spange

Bocholt (PID). Im Rahmen des sog. Frühjahrsempfang der Regionen im Landtag NRW erhielten am Mittwochabend Bocholts Baudezernent Daniel Zöhler und seine Mitarbeiterin Petra Dege aus den Händen von Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Regierungspräsidentin Dorothee Feller einen Bescheid über rd. 1,6 Millionen Euro. Diese Fördermittel dienen dem Bau der Spange zwischen dem Burloer und Barloer Weg, dem ersten Abschnitt des Nordrings.”Wer Mobilität vor Ort verbessert, stärkt die Kommune und sorgt für eine lebenswerte Heimat”, betonte Wüst bei der Übergabe des Förderbescheides.Unter dem Titel “Vernetzte Mobilität” hatten das Landesverkehrsministerium und die Regionen NRW zu diesem Abend eingeladen. In seiner Rede betonte Hendrik Wüst die Bedeutung der Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur für alle Verkehrsarten.Stadtbaurat Daniel Zöhler freut besonders die Erhöhung des Förderanteils durch das Land: “Die Initiative, die Kommunen mit dem erhöhten Fördersatz von 60 % auf 70 % noch stärker zu unterstützen, macht uns die Investition deutlich leichter und hilft uns in der Umsetzung solcher kommunalen Straßenbauprojekte enorm.”Geplanter Baubeginn ist Frühjahr 2020. […]

Verheerende Verwüstung in Bocholt: Soziale Liste für mehr Engagement der Stadt beim Klimaschutz

Verheerende Verwüstung in Bocholt:Soziale Liste für mehr Engagement der Stadt beim KlimaschutzNach der verheerenden Verwüstung am Dienstagabend – vermutlich durch einen Tornado ausgelöst – sorgt sich die Wählergemeinschaft Soziale Liste Bocholt um den Klimaschutz. In einem Schreiben an Bürgermeister Peter Nebelo fordert die Wählergemeinschaft mehr Klimaschutz und fragt nach, ob die Betroffenen auch von der Stadt Bocholt schnelle Hilfe und Unterstützung bekommen.Ratsfrau Bärbel Sauer, die am Dienstagabend an der Dinxperloer Straße vor Ort war, erklärt dazu: „Am späten Dienstagabend ist in Bocholt ein Tornado durchgezogen. Wie ich am Bürgerbüro der Sozialen Liste Bocholt an der Dinxperloer Straße beobachten konnte, haben Polizei und Feuerwehr sehr gute Arbeit geleistet. Im Bereich der Dinxperloer Straße gab es dutzende umgeknickte Äste und Bäume. An anderen Stellen in Bocholt waren die Schäden noch erheblich größer. Die Bürgerinnen und Bürger waren darauf nicht vorbereitet. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wenn dieser Tornado am Tage durch Bocholt durchgezogen wäre.“Torsten Wollberg, Umweltpolitischer Sprecher, ergänzt: „Spätestens bei solchen Ereignissen muss eigentlich jedem klar sein, dass der Klimaschutz weltweit einen größeren Stellenwert einnehmen muss. Denn es ist zu beobachten, dass solche Wettervorkommnisse immer heftiger werden – auch in Bocholt, nicht zuletzt wegen des Klimawandels.“Beide stellen sich die Frage, ob alle Betroffenen ihre Schäden ersetzt bekommen. „Schnelle Hilfe und Unterstützung ist gerade in solchen Fällen wichtig. Auch die Stadt Bocholt kann dazu einen Beitrag leisten“, sagt Bärbel Sauer. In der Ratssitzung am 12. Juni will die Soziale Liste daher auch wissen, wie zukünftig sichergestellt ist, dass die Bürgerinnen und Bürger auch seitens der Stadt Bocholt vorgewarnt werden. Und: Welche Maßnahmen für den Klimaschutz in den letzten zwei Jahren konkret unternommen und umgesetztwurden. Vor allem was die Stadt Bocholt gedenkt zukünftig zu unternehmen, um den Klimaschutz noch effektiver anzugehen.Anhang: RatsanfrageNach der verheerenden Verwüstung am Dienstagabend – vermutlich durch einen Tornado ausgelöst – sorgt sich die Wählergemeinschaft Soziale Liste Bocholt um den Klimaschutz. In einem Schreiben an Bürgermeister Peter Nebelo fordert die Wählergemeinschaft mehr Klimaschutz und fragt nach, ob die Betroffenen auch von der Stadt Bocholt schnelle Hilfe und Unterstützung bekommen.Ratsfrau Bärbel Sauer, die am Dienstagabend an der Dinxperloer Straße vor Ort war, erklärt dazu: „Am späten Dienstagabend ist in Bocholt ein Tornado durchgezogen. Wie ich am Bürgerbüro der Sozialen Liste Bocholt an der Dinxperloer Straße beobachten konnte, haben Polizei und Feuerwehr sehr gute Arbeit geleistet. Im Bereich der Dinxperloer Straße gab es dutzende umgeknickte Äste und Bäume. An anderen Stellen in Bocholt waren die Schäden noch erheblich größer. Die Bürgerinnen und Bürger waren darauf nicht vorbereitet. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wenn dieser Tornado am Tage durch Bocholt durchgezogen wäre.“Torsten Wollberg, Umweltpolitischer Sprecher, ergänzt: „Spätestens bei solchen Ereignissen muss eigentlich jedem klar sein, dass der Klimaschutz weltweit einen größeren Stellenwert einnehmen muss. Denn es ist zu beobachten, dass solche Wettervorkommnisse immer heftiger werden – auch in Bocholt, nicht zuletzt wegen des Klimawandels.“Beide stellen sich die Frage, ob alle Betroffenen ihre Schäden ersetzt bekommen. „Schnelle Hilfe und Unterstützung ist gerade in solchen Fällen wichtig. Auch die Stadt Bocholt kann dazu einen Beitrag leisten“, sagt Bärbel Sauer. In der Ratssitzung am 12. Juni will die Soziale Liste daher auch wissen, wie zukünftig sichergestellt ist, dass die Bürgerinnen und Bürger auch seitens der Stadt Bocholt vorgewarnt werden. Und: Welche Maßnahmen für den Klimaschutz in den letzten zwei Jahren konkret unternommen und umgesetztwurden. Vor allem was die Stadt Bocholt gedenkt zukünftig zu unternehmen, um den Klimaschutz noch effektiver anzugehen. […]

Kolpinghaus e.V. zahlungsunfähig – jetzt offizielles Insolvenzverfahren eröffnet

Über das Vermögen des Kolpinghaus Bocholt e.V. ist jetzt wegen Zahlungsunfähigkeit planmäßig ein ordentliches Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet worden. Zum Sachverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Mike Westkamp aus Münster ernannt. Das teilte das zuständige Amtsgericht fest. Zuvor war ein Sanierungsprozess in Eigenverwaltung eingeleitet worden. Wie berichtet, hatte die Sozietät Stellmach & Bröckers aus Bocholt zunächst mit Hilfe eines Insolvenzplans eine grundlegende finanzwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Bereinigung des Geschäftsbetriebs erarbeitet. Der Geschäftsbetrieb kann dmait  ordnungsgemäß weitergehen.  (Anm. der Redaktion: In unserer ersten Version hatten wir  berichtet, dass der erste Sanierungsprozess offenbar gescheitert sei. Das ist nicht der Fall.).Die Krise des traditionsreichen Kolpinghauses hatte sich schon vor einiger Zeit abgezeichnet. Der Verein musste im vergangenen Mai nach 63 Jahren sein Jugendwohnheim mit 25 Plätzen schließen. Der Grund: Die Gäste, die vorher vom Jobcenter, von der Jugendhilfe oder als unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge gekommen waren, wurden mit der Zeit nur noch in Einrichtungen der EWIBO und der von der EWIBO gesteuerten Sozialvereine untergebracht. Die Zimmer am Europlatz blieben fortan leer. Das brachte den Kolpingverein als Eigentümer des Kolpinghauses in finanzielle Bedrängnis. Die Folge war neben der Schließung des Jugendwohnheims die Trennung vom langjährigen Betriebsleiter und die vorrübergehende Streichung seiner Position. […]

Straßensperrungen wieder aufgehoben

Bocholt (PID). Der Bereich Dinxperloer Straße, Herzogstraße, Markgrafenstraße und Kurfürstenstraße ist für alle Verkehrsteilnehmer ab sofort wieder freigegeben. Das teilt die Stadtverwaltung Bocholt mit. Der Bereich musste wegen der Beseitigung von Unwetterschäden am Mittwochnachmittag kurzzeitig gesperrt werden. […]

Container-Kantine zu teuer – Marienschüler sollen zur Mensa laufen

Wilfried Flüchter gibt nicht auf. Zwar lehnte der Schulausschuss gestern einstimmig den Wunsch des Direktors des Bocholter Mariengymnasiums ab, das Mittagessen für seine Schülerinnen und Schüler während der Renovierung des Rathauses schulnah in einer Container-Kantine zu servieren. Doch Flüchter will weiter nach Lösungen in der Nähe suchen. Die von der Politik und Verwaltung bevorzugte Lösung, die Mensa der 750 Meter entfernten Arnold-Janssen-Schule zu nutzen, ist für den Schullleiter mehr als suboptimal.Für den Ersten Stadtrat Thomas Waschki hingegen ist der weitere Weg im doppelten Sinne des Wortes „gangbar“. Die Verwaltung wie auch die stellvertretende Bürgermeisterin Hanni Kammler (SPD) erinnerten an die Zeit des Umbaus der Mensa des St.-Georg-Gymnasiums. Damals seien die Schülerinnen und Schüler dreieinhalb Jahre lang täglich zum ähnlich weit entfernten Europahaus gelaufen. „Und das hat prima geklappt“, so Kammler.Zudem ist der Politik ein Container-Kantine erheblich zu teuer. 440.000 Euro würde ein Provisorium am Mariengymnasium kosten, hatte die Verwaltung kalkuliert. Damit werde jedes Essen, was dort ausgegeben werde, 27,85 Euro kosten, rechnete Christian Stevens (CDU) vor. Zu teuer, so die einhellige Meinung des Ausschusses. […]