Kultursommer in Bocholt – JuLis sehen Stadtmarketing in der Pflicht

Kultursommer in Bocholt – JuLis sehen Stadtmarketing in der Pflicht
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„Die Stadt Bocholt muss Rahmenbedingungen setzen, damit Künstler und Kulturschaffende trotz, oder gerade wegen Corona, eine Möglichkeit haben, ihrer Arbeit nachzugehen. Die heimische Veranstaltungsbranche muss dabei zwingend mit eingebunden werden“, so Kevin Eising, Chef der Jungliberalen.

Kultur ist nicht selbstverständlich – es braucht Leidenschaft und Fantasie, Können, Begabungen und schlichtweg Mut, sich auf eine Bühne zu stellen und zu performen. „Wir müssen diese Bühne bieten – auch im metaphorischen Sinne. Diejenigen, die Kultur leben und andere begeistern trifft die Corona-Pandemie besonders hart, denn sie fallen oft durch die Kriterien der Staatshilfen. Hier müssen wir helfen!“, sagt Meike Vom Schemm.

„Das Stadtmarketing muss hier in die Pflicht genommen werden! Es darf nicht nur fordern, um sich selbst zu erhalten, sondern muss auch endlich ihrem Namen gerecht werden und Möglichkeiten für andere bieten. Das Stadtmarketing muss angehalten werden, zu fördern“, schließt Dominik Barking an. „Möglichkeiten, wie Open-Air-Konzerte, auch im kleinen Maßstab, es muss nicht immer das Riesenevent am Hünting sein. Ebenso Shows und Auftritte von Kleinkünstlern, ob an der frischen Luft oder im kleinen Rahmen in dafür ausgelegten Räumlichkeiten, würden endlich eine Wirkung haben und unseren Kulturschaffenden die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen.“

„Wir sind der festen Überzeugung, dass hier schneller Handlungsbedarf besteht, um das zu erhalten, was aktuell kaum im Fokus liegt aber dringend Hilfe braucht“, schließt Sebastian Brinkmann ab.
Die Stadt Bocholt und insbesondere das Stadtmarketing müssen endlich aus der Schockstarre erwachen und ins Handeln kommen, für die Kultur von Bocholt

Foto: Archiv

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