Wer den Nordring verhindert, verhindert die Zukunftschancen Bocholts

Wer den Nordring verhindert, verhindert die Zukunftschancen Bocholts
Junge Union Bocholt

Nachdem sich bereits CDU-Fraktionsvorsitzender Burkhard Weber in seiner
Haushaltsrede energisch für eine zeitnahe Verwirklichung des Nordrings
aussprach, zieht nun auch die Junge Union (JU) Bocholt nach. Für die
Jugendorganisation ist der äußere Stadtring ein unverzichtbares Projekt,
wenn es um die Zukunft Bocholts geht. Hierzu erklärt JU-Vorsitzender und
Stadtverordneter Lukas Behrendt:

„Wir als Jugendorganisation haben ein besonderes Augenmerk auf die
Zukunftsfähigkeit unserer schönen Stadt. Uns ist es ausgesprochen wichtig,
dass Bocholt für die jungen Bocholterinnen und Bocholter sowie die
darauffolgenden Generationen auch in den nächsten Jahrzehnten lebenswert und
liebenswert bleibt. Hierfür ist der zeitnahe Bau einer Nordverbindung
unverzichtbar.

Selbstverständlich muss in diesem Zusammenhang auch der Aspekt des
Klimawandels berücksichtigt werden. Die Versiegelung von Grünflächen muss
daher bestmöglich ausgeglichen werden. Doch dem Klimaschutz dürfen auch
nicht sämtliche Projekte bedingungslos untergeordnet werden. Die Politik hat
die Verantwortung, eine Vielzahl von Interessen auszugleichen. Es kann nie
nur ein Thema geben. Es wäre doch eine Ironie, wenn der Klimaschutz, der die
Zukunftschancen der Bocholter Jugend bewahren soll, stattdessen dazu führt,
dass die Zukunftschancen zerstört werden. Der Nordring darf nicht der
Ideologie einiger Weniger zum Opfer fallen. Wer den Nordring verhindert,
verhindert die Zukunftschancen der Bocholter Jugend.

Wir sollten daher die vorhandenen Argumente sachlich abwägen. Hier zeigen
die zahlreichen Argumente für den Nordring, wie wichtig das
Infrastrukturprojekt für Bocholt ist – das gilt insbesondere auch für die
junge Generation. Zumal es sich bei der Nordverbindung um eine ganz normale
Innenstadtstraße mit vielen Bäumen und breiten Rad- und Fußgängerwegen
handelt. Grüne und Linke sollten daher aufhören, von fliegenden Autos zu
fantasieren. Dass auch die SPD plötzlich das Umweltthema als vermeintliche
Argumentation gegen den Nordring für sich entdeckt hat, ist mehr als eine
Verzweiflungstat. Sie sollte ihrer Verantwortung für Bocholt endlich gerecht
werden. Auch umweltschonende Verkehrsträger werden in Zukunft auf Straßen
fahren.

Zurzeit spielt für alle Generationen die Suche nach Wohnraum eine
wesentliche Rolle. Dies gilt umso mehr für junge Familien, die auf der Suche
nach ihrem ersten Eigenheim sind. Freie Grundstücke gibt es so gut wie nicht
und die wenigen verfügbaren Grundstücke sind kaum bezahlbar. Die sehr lange
Warteliste für Baugrundstücke zeigt, dass wir in diesem Bereich viel
aufzuholen haben. Im Bocholter Norden können neue Baugrundstücke aber nur
durch den Bau des Nordrings erschlossen werden. Andernfalls würde es zum
endgültigen Verkehrschaos kommen.

Denn bereits heute ist die Situation im Norden Bocholts alles andere als
zufriedenstellend. Die Anbindung des Krankenhauses ist grottenschlecht, der
Schwerlastverkehr führt an Schulen und Kindergärten vorbei und macht somit
die Wege für Kinder und Jugendliche bedeutend gefährlicher. Nur mit einem
äußeren Stadtring kann hier Abhilfe geschaffen werden.

Dass dies spürbar gelingen kann, hat der äußere Stadtring im Süden Bocholts
bereits gezeigt. Es ist längst überfällig, dass auch die Straßen im
Bocholter Norden vom Verkehr entlastet werden. Dabei muss es
selbstverständlich einen größtmöglichen Schutz der Anwohner vor Emissionen,
wie Lärm und Abgasen, geben.

Das Gleiche gilt ebenso für die Bürgerinnen und Bürger im östlichen Teil
Bocholts. Auch sie haben das Recht auf eine gute Verkehrsinfrastruktur und
eine Entlastung der zahlreichen Schleichwege, wie dem Heutingsweg. Doch
damit der Ostring und damit der Ringschluss Realität werden kann, muss mit
dem Bau des Nordrings begonnen werden – und das schnellstmöglich. Denn der
Nordring bedeutet eine wirklich faire Chance für die Zukunft unserer Stadt!“

Bild: JU-Vorsitzender Lukas Behrendt
(Bildrechte: Die Nutzung des Bildmaterials ist im Rahmen der
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